Nutzungsprofile zur individuellen Licht-Steuerung

Den Unterschied zwischen einer herkömmlichen Installation und der eines SmartHomes kann man am besten anhand eines Beispiels verdeutlichen. Stellen Sie sich vor, sie möchten die Beleuchtung innerhalb des Hauses automatisch an ihren Tagesablauf anpassen und dabei möglichst auch die Tageszeit berücksichtigen.
Bei einer herkömmlichen Beleuchtungssteuerung wird ihnen wahrscheinlich der Installateur einen Bewegungsmelder (gegebenenfalls mit Helligkeitssensor) und einen Zeitschalter im Zimmer anbringen. Diese Geräte hätten die Aufgabe, zu bestimmten Zeiten bei Unterschreiten einer definierten Helligkeit das Licht im Zimmer anzuschalten.
Nachteil: Diese Funktionen stehen damit nur in einem Raum für ein Gewerk (Beleuchtung des Zimmers) zur Verfügung. Mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nur für eine Lampe. Will man diese Funktionen in mehreren Räumen umsetzen, müsste man in jedem Raum vergleichbare Geräte installieren.

Im Folgenden soll die Beleuchtungssteuerung eines SmartHomes (Einfamilienhaus) vorgestellt werden:



Die Abbildung veranschaulicht die über einen Tag definierten Zeiträume zur Realisierung eines Gebäudenutzungsmusters. In diesem Beispiel ist der Tag in 25 Zeiträume eingeteilt. Die einzelnen Zeiträume sind individuell konfigurierbar.
Datum und Zeit werden zentral vom Server (Gira Homeserver) regelmäßig von einem sog. NTP -Server im Internet abgefragt und auf dem Bussystem zur Verfügung gestellt.
Die folgende Abbildung stellt die für das GNM definierten Beleuchtungsszenen inkl. der Lampen des Szenenbereiches (Esszimmer) dar. Szenen können sowohl auf Zimmerebene als auch einzelner Bereich innerhalb eines Raumes definiert werden. In diesem Fall heißt das, im Esszimmer gibt es drei Lampen, die für alle hier definierten Szenen zur Verfügung stehen.


Die Lampen mit den Bezeichnungen "Essen Kamin" und "Essen Pfeiler" sind individuell dimmbar. Der Balken nebem dem Lampen-Symbol zeigt den Dimmwert. Über Anklicken kann mittels eines PopUp-Fensters das Licht eingestellt werden über die weiteren grafischen Buttons lassen sich folgende Funktionen aufrufen:



Weitere Funktionen sind:


In diesem Beispiel wurde verdeutlicht, welche umfangreichen Möglichkeiten eine intelligente Gebäudetechnik im Bereich Beleuchtung zur Verfügung stellt. Ähnliche Möglichkeiten lassen sich auf alle weiteren Bereiche/Gewerke eines SmartHomes übertragen.